11. Juni 2026 (5112)
Die Taglilie zeigt ihre Schönheit nur einen Tag
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest zu finden.
09. Juni 2026
Dominik Landwehr (Digital Creator, Winterthur)
"Kloster Einsiedeln"
(pz: Das ist Barok! (18. Jahhundert)
Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchiv, das zugänglich ist.
09. Juni 2026
Schweizer Karl May Freundeskreis
20.
Juni 2026 Restaurant Zimmermann, Jona
„Kentuckybüchsen“
Waffe, Wirklichkeit und Karl May
11.30 Uhr Mitagessen (Anmeldung
[email protected])
14.00 Uhr Vortrag mit Film
Dölf Kellenberger nähert sich der berühmten Kentuckybüchse von ihrer handwerklichen und historischen Seite. Ein Film zeigt die Herstellung einer solchen Waffe mit traditionellen Methoden. Gleichzeitig versucht er eine Antwort auf die Frage zu finden, wie die Kentuckybüchse überhaupt in den Karl-May-Kosmos geraten ist und weshalb sie bis heute zu den prägenden Bildern des Wilden Westens gehört.
2026, Rowohlt, Hamburg (deutsche Ausgabe), 2. Auflage
400 Seiten, ISBN 978-3-498-00788-4
Original: "Ghost Strories" (englisch) bei Simon&Schuster, New York
Was ist es, dass dieses Buch (nicht nur mich) so «tief bewegt» und in fast jeder Rezension speziell erwähnt wird? Ist es das tabuträchtige Thema Tod? Sind es neue Erkenntnisse? Erfahrungen? Geheimnisse? Gefühle? … Bereits auf der ersten Seite stosse ich auf die (an und für sich) banale Aussage: «Wenn dein Vater stirbt, sagte ich zu unserer Tochter Sophie, werde ich meinen Alltag verlieren?» Der Tod, kurz und knapp beschrieben, als «Verlust des Alltags». Ein «berührendes» Eindringen in das, was der Tod eines Menschen bringen kann, verändert und bedeutet im Leben von Hinterbliebenen. Siri Hustvedt ist die Frau des an Krebs erkrankten bekannten amerikanischen Schriftstellers Paul Auster, der am 30. April 2024 stirbt. Sie ist aber auch eine nicht minder bekannte Schriftstellerin, die 43 Jahre mit Paul Auster gelebt, geliebt, gearbeitet und geschrieben hat. Um den «verlorenen Alltag» neu zu schaffen, der «bis zur Unkenntlichkeit durcheinandergeraten ist», schreibt sie dieses Buch (und beteiligt sich an einem ebenso "berührenden" Film). Weiterlesen hier
2006, Diogenes Verlag, Zürich
371 Seiten, ISBN 978-3-257-07484-5
Ein Buch, das - so um die Zeit von Ostern – Jahr für Jahr erwartet wird, jetzt zum achtzehnten Mal. Die liebenswürdigen Polizeiromane, rund um Bruno, «Chef de Police», des halbwegs fiktiven Städtchens Saint-Denis (Département Dordogne) können auf eine beachtliche Fangemeinde zählen: Liebhaberinnen und Liebhaber des französischen Südwestens, des guten Essens und Trinkens (besonders des Weins), der historischen Stätten (Burgen, Schlösser, Höhlenmalereien) und einer verträglichen kriminalistischen Spannung. Der schottische Autor Martin Walker, der teilweise im Périgord zu Hause ist, wurde literarischer Botschafter einer Regio, die nahe des berühmteren Weingebiets Bordeaux liegt und touristisch lange Zeit nur wenig beachtet wurde.
La fiole 1990
Châteauneuf-du-Pape
Père Anselme
Vor einem Jahr habe ich mein schönes Hobby – Weinbe-sprechungen – nach mehr als 2000 Beiträgen – aufgegeben. Die Rubrik «Getrunken» verschwand auf dieser Website. Hauptgrund: mein Alter (87 Jahre). Natürlich habe ich weiterhin Wein getrunken, im Stillen analysiert, vorwiegend auch genossen: gute Weine, sehr gute Weine, leider gelegentlich auch weniger Genussvolles, immer häufiger «Massenware», irgendwie – mit moderner Technik – zusammen gestiefelt: charakterlos, lieblos, beliebig. Mein öffentliches Schweigen bezüglich Wein soll bleiben. Doch gelegentlich juckt es mich: immer dann, wenn ich etwas ganz Spezielles im Glas habe. Zum Beispiel heute: bei diesem Châteauneuf-du-Pape, Jahrgang 1990. Allein schon die «krumme» Flasche ist etwas Besonderes. Ein Geschenk- und Geburtstagswein. So konzipiert und angeboten. Doch, wie lange «hält» er? Auch bei guter (idealer) Lagerung. «Halten» tut er schon, aber bereitet er auch noch Freude als Genussmittel (und nicht nur als Jahrgangs-dokument!)?
Verkauf des traditionellen
Karl-May-Verlags
Aus der ersten Meldung (26. April 2026) ist nun Gewissheit geworden. Der Besitzer und Leiter des Karl-May-Verlags, Bernhard Schmid (64), hat sich selbst zu Wort gemeldet in verschiedenen Interviews. Er sucht einen Nachfolger.
"I«Ich möchte, dass der Verlag im Sinne Karl Mays weitergeführt wird», verrät er dem Börsenblatt. Es gebe keinen Autor, dessen Werke sich seit mehr als einem Jahrhundert so erfolgreich am Markt halten. Dem Verlag selbst gehe es finanziell gut. «Wir sind ein sehr gesundes Unternehmen», erklärt Schmid. «Ich werde diesen - für die ‹Karl-May-Szene› so wichtigen Vorgang auf dieser Website begleiten und immer wieder berichten. Vermutlich wird der Zeitplan sich dehnen und es dauert einige Zeit, bis eine gute, stabile Lösung gefunden werden kann.»"
Es war am Dienstag soweit:
Am 12. Mai 2026 um 11.30 Uhr haben
wir uns getroffen im Restaurant "Porthof" beim Klassentreffen
2026
Das Wetter war «durchzogen», die Stimmung ausgezeichnet, das Wiedersehen wunderschön, das Essen: "na geht so". Da wir den Aperitif nicht im Freien geniessen konnten (zu kühl, windig) und das Restaurant ordentlich besetzt war, blieb für das Fotoshooting nur das Essen. Für Sujets und Erinnerungsjäger (wie mich) eine unglückliche Situation. Die Bilder stelle ich hier online.
Wir waren 17 ehemalige Joner-Primi-Schülerinnen und -schüler. So viele, wie schon lange nicht mehr. Die «Androhung», dass dieses Mal das letzte Klassentreffen stattfindet, hat offenbar auch «müde Füsse» mobil gemacht. Eine Abstimmung ergab: Nächstes Jahr wird – sofern dem Organisationskomitee die Füsse nicht ganz eingeschlafen sind – wieder ein Klassentreffen stattfinden. Termin wie immer – anfangs bis Mitte Mai. Den Tag so langfristig zu planen, ist kaum mehr möglich. Doch wir werden uns rechtzeitig melden.
Damit wir den Kontakt (und das Interesse) an unserer «alten Heimat» nicht ganz verlieren, ist dieser Teil der Website jederzeit abrufbar: Er enthält alle Einladungen, Kommentare, Bilder etc. (und soweit möglich: Adressen) seit 2016. Natürlich auch die «Dorfgeschichten», Erinnerungen und Neuigkeiten aus dem Dorfteil, der noch heute «Jona» heisst.
Um den Zugang möglichst einfach zu machen, werde ich allen per Post die Zugangsdaten im nächsten Brief mit den entsprechenden Links senden. Für alle, die nicht am «elektronischen Segen» teilnehmen können (oder wollen), werde ich gelegentlich Briefpost schicken, vorwiegend mit Bildern und Dokumenten.
Hier der Link zum Klassentreffen 2026 (mutig anklicken!). Alles Weitere ist dort zu finden.
(Herzlichen Dank auch an die Mitorganisatoren, Pia und Kari, in der Hoffnung, dass wir noch (ein paar Jahre) weitermachen könnem)
2025, Diogenes Verlag Züch
302 Seiten, ISBN 978-3-257-07344-7
Katja Früh, Tochter des Schweizer Film-regisseurs Kurt Früh (1955 «Polizist Wäckerli», 1957 «Konditorei Zürer», 1959 «Hinter den sieben Gleisen» etc.) ist eine verdammt gute Erzählerin. Eine Kolumnistin, die eine Geschichte auch in kurzen Texten auf den Punkt bringen kann. Dieses Mal ist es ein Roman, erzählt in 57 «Nummern», die sich zeitlich aneinanderreihen und sich zu einem Ganzen (Roman?) zusammenfügen. Der Inhalt ist belastend. Es geht um den begleiteten Suizid einer vom Leben und dem Schicksal enttäuschten («alten») Frau, noch rüstig, aber durchdrungen von einer unerschütterlichen Überzeugung der Selbstbestimmung. Es dreht sich alles um den voraussehbaren Tod, um den «Termin», an dem ein Leben zu Endegeht. Bewusst. Selbstbewusst! Ihre Tochter Anja ist die Protagonistin, die mit Leben und Tod der Mutter umzugehen hat und die verlangt, dass sie «ihram 18. Februar um vier beim Sterben zusehen. Sonst noch was?«
Nicht nur die Spatzen pfeifen es längst vom Dach: Der Karl-May-Verlag soll verkauft werden. In den direkt interessierten Kreisen – zum Beispiel in der
Karl-May-Gesellschaft – grassieren schon längst die «Gerüchte» – Mutmassungen und klägliche Versuche –, einen Vorgang unter Deckel zu halten, der all die betrifft, die
mit dem einstigen
Bestseller-Autor Karl May «noch etwas anfangen können»: Sammler, Literaturwissenschaftler, ältere (zunehmend auch junge) Leserinnen und Leser, Film-Nostalgiker,
Freilichttheaterbesucher, Erinnernde …

Dabei ist die postume «Karl-May-Gemeinde» recht gespalten in ihrer Beziehung zum «verehrten Maystert», der 1912, also vor mehr als hundert Jahren, gestorben ist. Da gibt es die Nostalgiker («nur die grünen Bände mit Goldprägung»), die Erneuerer (Pastis Romane mit Karl-May-Figuren), die Sammler (wo immer der Name Karl May auftaucht), die Fans (Karl May als Kultfigur), die Historiker («es war nicht so!»)... Die Diskussion um den Verlag hat jetzt auch die Schweiz erreicht. Mit einem ausgezeichneten Artikel im «Tages-Anzeiger» (Erstveröffentlichung in der «Süddeutschen Zeitung») von Harald Eggebrecht (geb. 1946, freier deutscher Kultur-Publizist).
"Warum Rasenmähen eine sinnlose
Tätigkeit ist"
Ein Artikel in der Zeitschrift «GEO» (online) am
08. August 2026 geschrieben
von Laura Evers
befasst sich mit dem frühen Mähen des Rasens und der Wiesen in den Siedlungen.
Sie spricht mir – als Bewohner einer sogenannten «Biosiedlung» – aus vollem Herzen und Überzeugung:
"Wer einen Rasen hat, muss ihn mähen – so lautet ein ungeschriebenes Gesetz. Alles andere gilt als faul und unordentlich. Warum das nicht mehr zeitgemäß ist.
Inzwischen zeigt sich vielerorts ein neues Bild: Immer mehr Menschen lassen den Rasenmäher im Frühling stehen, das Gras wächst knöchelhoch, und Löwenzahnblüten ragen daraus hervor. Der Trend "No Mow May", also mähfreier Mai, soll zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen." Weiterlesen hier
Liebe Freunde,
liebe Gäste.
Vor gut zwölf Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen - Sammlungen auch der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege
genutzt, nicht zuletzt weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche
erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der
Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer
differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken". Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.
Themen der letzten Zeit
05.08.2025 Zeitdokumente:
Kommt der Frieden?
02.08.2025 May: Neuerscheinungen:
Karl May&Co Nr. 180
08.08.2025 May: Neuerscheinungen:
Mitteilumgen/Nachrichten Nr. 224
10.08.2025 May: Öffentliches Gedächtnis
Thomas Mann, ein Leben
29.08.2025: Gästezimmeer:
30.08.2025 May: Öffentliches Gedächtnis
Tragödie der deutschen Luftwaffe
09.09.2025 Karl-May-Freilichtspiele:
Ende der Saison
01.08.2025 Neueingang Karl-May:
26.09.2025 Aufgetaucht...
26.09.2025 Kunstkataloge:
17.10.2025 Neueingang Karl May:
18.11.2025 In eigener Sache:
26.12.2025 Kleinkrippensammlung:
Schattenkrippe
Ein Leben für und von der Kunst:
Bruno Bischofberger
Kunstsammler, Galerist, Mäzen
ist tot
Die Todesnachricht: "Er war der berühmteste Pop-Art-Galerist der Welt. Als Freund und Händler der Kunstsuperstars Warhol und Basquiat wurde der notorisch medienscheue Zürcher Bruno Bischofberger selbst zu einer Art Mythos. Nun ist der Mann der eigenwilligen Vorlieben im Alter von 86 Jahren verstorben." (Tagesanzeiger vom 09. Mai 2026 - Ein ausdführlicher Nachruf nurr zugänglich Abonnenten des Tagi)
In den frühen 60er-Jahren studierten wir an der Universität Zürich zusammen Kustgeschichte. Er ist ein Jahr jünger als ich: schon damals eigenwillig aktiv, mit Stani von Moos (Architektor) ein
Leader der damaligen angehenden Kunsthistoriker. In den oberen Seminarien waren wir noch 16 Studierende. In seiner ersten Galerie habe ich noch Präsenz markiert, wenn er gerade unterwegs
war.
Und trotzdem gibt es in meinen Fotoalben jener Zeit kein einziges Porträt von Bruno Bischofberger. Das Bild rechts entstand rund 20 Jahre später, als er bereits der berühmte Galerist war, der zum
Beispiel als Erster die Werke von Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat in die Schweiz brachte. Nach den ersten Studienjahren haben wir uns aus den Augen verloren. Seine Welt wurde die grosse
Kunstwelt, meine das Schweizer Fernsehen, wo ich damals (1966-1970) wöchentlich eine kleine Sendung im damaligen Regionalmagazin «Antenne» gestaltete, mit dem Titel «Vernissage» (etwa 300
Ausgaben mit rund 800 Kunstschaffenden). Da bin ich ihm wieder begegnet, dem arrivierten Galeristen Bischofsberger, kompetent, charmant, weltgewandt, aber noch immer der (in der Erinnerung
und im Kontakt) Mitstudent und Freund.
Nr. 183 - 1/26, ISSN 1434-0356, 96 Seiten
Ausgabe April 2026
Titelbild
Das Corver zeigt das Motiv, das Renato Gasaro 1997 für die Segeberger Aufführung von «Winnetou und Old Feierhand» malte. Neben Gojko Mitic spielten damals Peter Hoffmann und seine Lebensgefährtin Keely Sims.
Hier Beiträge der letzten Tage
Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel wiederzufinden.
04. Mai 2026
Neuerscheinung Karl May:
Karl May auf der Bühne IV
von Nicolas Finke und Reinhard Marheinecke
Karl-May-Festspile von Mörschied über Pluwig
bis Pullman City. Winnetou auf internationalen Bühnen
(von den Niederlanden bis Tschechien9
Sowie Theaterstücke zum Phänomen Karl May
2026, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul. 400 Seiten, ISBN 978-3-7802-0148-5, Herausgegeben von Bernhad Schmid
Dies ist der vierte und letzte Band der Reihe "Karl May auf der Bühne".
In dieser prachtvollen vierbändigen Ausgabe spannt sich den Bogen von den frühen Theaterstücken (ersten Hälfte des 20. Jahrhundert) bis heute (mit den Erfolgen in Bad Segeberg, Elspe und weiteren Bühnen im deutschsprachigen Raum). "War die Buchreihe zunächst auf drei Bände ausgelegt, erweiterte der Verlag die Edition auf vier Bände. Man begründete dies mit umfassenden weiteren Dokumenten und Materialien, die während der Recherchen im Archiv des Karl-May-Verlags zahlreich aufgefunden wurden.Band 1 erschien im Frühjahr 2021 und befasst sich mit frühen Inszenier-ungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie Freilichtbühnenerfolgen von Rathen über Ratingen bis Bad Segeberg. Karl May auf der Bühne II, Karl May auf der Bühne III und Karl May auf der Bühne IV erschienen 2022, 2023 und 2025.
Alberto Giacometti (083)
Sonderausstellung
Kunsthaus Zürich
28. Oktober 2016 - 15. Januar 2017
Noch zu seinen Lebzeiten wurde die Alberto- Giacometti-Stiftung Zürich gegründet (1965), wobei der Basler Galerist Ernst Beyeler eine wichtige Rolle spielte: Er erwarb für die Stiftung in den USA 59 Skulpturen, 7 Gemälde und 21 Zeichnungen, die den Grundstock der Sammlung bildeten. Legate von Bruno Giacometti (ein Bruder von Alberto) kamen 2012 dazu. Heute umfasst der Bestand 150 Skulpturen, 20 Gemälde und zahlreiche Werke auf Papier. Das Kunsthaus Zürich verfügt über eine der grössten Giacometti-Sammlungen überhaupt.
"Das Interesse ist gross, der Andrang zu dieser Ausstellung riesig. Kein Wunder, denn Alberto Giacometti ist einer der bedeutendsten Schweizer Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Sicher der teuerste – seine Werke werden auf dem Weltmarkt zu Höchstpreisen gehandelt.
Die Präsentation ist eindrücklich. Und – wie es im Prospekt heisst – «in dieser Form nicht wiederholbar und exklusiv in Zürich zu sehen». Das liegt daran, das viele der gezeigten Werke aus privaten und öffentlich nicht zugänglichen Sammlungen stammen. Seine legendären schlanken Bronzeplastiken mit stehenden Frauen und schreitenden Männern kennt jeder. Auch an dieser Ausstellung sind ein paar davon zu sehen, daneben aber auch Skulpturen, die man selten zu Gesicht bekommt: aus Gips, Ton, Plastilin, Holz und Stein." (Text und Bild):
Museum Ludwig in Köln
14. März 2026 - 02. August 2026
Stedelijk Museum in Amsterdam
11. September 2026 - 17. Januar 2027
Herausgegeben von Leontine Coelewij, Stephan Diederich und Mouna Mekouar
"Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und ihrem Atelier organisierte Ausstellung gewährt einen gesamtheitlichen Einblick in Kusamas über sieben Jahrzehnte umspannendes künstlerisches Schaffen. Gezeigt werden sowohl ikonische Werke als auch ältere Arbeiten, die in Europa noch nie zu sehen waren, aber auch neue Produktionen sowie einer ihrer beliebten Infinity Mirror Rooms (Unendlichkeits-Spiegelräume). Die Künstlerin, die zu den Superstars der zeitgenössischen Kunst zählt, hat mit ihrer Erkundung repetitiver Muster und Strukturen – namentlich durch ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume, die die Betrachter:innen in unendliche Welten entführen – Kultstatus erlangt. Die Ausstellung unterstreicht die Vielfalt der künstlerischen Medien, mit denen Kusama im Laufe der Jahre gearbeitet hat, darunter Malerei, Skulptur, Installationen, Zeichnung, Collage, Happenings, Live-Performances, Mode und Literatur."
"Zum ersten Mal in ihrer Geschichte widmet die Fondation Beyeler eine Einzelausstellung Paul Cezanne (1839–1906) – einem Pionier der modernen Kunst und zentralen Künstler ihrer Sammlung. Mit rund 80 Werken konzentriert sich die Ausstellung auf die letzte und bedeutendste Phase im Schaffen des französischen Malers und zeigt Cezanne in Hochform: Zu sehen sind geheimnisvolle Porträts, paradiesische Badende, Sehnsuchtslandschaften aus der Provence und sein Lieblingsberg, die Montagne Sainte-Victoire, die der Künstler in immer neuen Ansichten darstellte. In seinem Atelier im Süden Frankreichs brachte Cezanne mit meisterhaftem Gespür Licht, Farbe und Form in ein kraftvolles Spannungsverhältnis. Er gestaltete revolutionäre Bilder, die Generationen von Künstlern und Künstlerinnen bis heute inspirieren. Die Ausstellung macht anschaulich, wie Cezanne die Malerei veränderte und er so, wie Pablo Picasso sagte, zum «Vater von uns allen» wurde." Weiterlese hier
"Mit dem Erscheinen von "Der Schut", dem 6. Band des grossen Orientromans Karl Mays, kommt eines derGrossprojektee der Historisch-kritischen Ausgabe nach fast 40 Jahren endlich zum Abschluss. Nicht zuletzt diese Reiseerzählung, die den Erzähler auf eine Reise rund um das Mittelmeer durch weite Teile des Osmanischen Reiches führt, hatte seinerzeit Karl Mays Ruhm begründet, als sie unter dem Titel "Giölgeda padishanün" – "Im Schatten des Padischah" – in der Zeitschrift ›Deutscher Hausschatz‹ in Fortsetzungen über mehrere Jahre erstveröffentlicht wurde."
Der sechste und letzte Band des sogenannten «Orientzyklus» (Abteilung IV der Reiseerzählungen, Band 6) wurde als HAK (Historisch-kritische Ausgabe) sehnlichst erwartet, sind doch die anderen fünf Bände der Reihe bereits in zweiter Auflage erschienen.
neutralen und privilegierten Schweiz tummeln sich etliche private und staatl-iche Profiteure, die etwa aufgrund des Iran-Kriegs absahnen - diskret, aber kräftig. Eine Übergewinnsteuer
wäre hier bestimmt angebracht. Da kann man nicht wegschauen, jedenfalls nicht nicht.
(Im Übrigen unterstützt diedie KI hilfreich und überprüfbar die Recherchen, auch die damit generierten Karikaturen sind überraschend präzis gezeichnet, wenn der Prompt das beabsichtigte Sujet trifft. Diesbezüglich habe ich keinerlei Berührungsängste.)
Beat Gerber
Der Schimmel auf dem Einfassblatt des Buchs ist schön, elegant, faszinierend, und er scheint sofort bereit zu sein, loszugaloppieren. Doch er hat keinen Hinterteil. Es fehlen zwei Beine, ein Teil
des Körpers, der Schwanz. So ist auch der Inhalt des Roman "Lázár" von Nelio Biedermann: die Schreibe, die Geschichte (einer ungarischen Adelsfamilie), die Sprache, die
Spannung, die Vergleiche, die Präzision… Es ist ein guter, ein sehr guter Roman. Doch es fehlt – wie auf dem Umschlagsbild dem Pferd – ein Teil des eleganten, geschmeidigen, strähnigen, ja
sportlichen Körpers. Es fehlt die Seele. Zumindest einen Teil der Seele… Es ist nicht eine Distanz zu den Figuren, eine Zurückhaltung in der Beschreibung, ein Mangel an Nähe und Innerlichkeit. Es
ist über weite Strecken eine Distanz vom unmittelbaren Leben, von der Betroffenheit. Etwas salopp (oder zeitgeistig ausgedrückt): Es fehlt eine verbindliche Nachhaltigkeit.
Weiterlesen hier
Hier die Beiträge der letzten Wochen
Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel wiederzufinden.
27. März 2026
In eigener Sache...
Das Unvorstellbare ist eingetroffen!
Nach nahezu zwanzig Jahren intensiver, aktiver Pflege meiner Website (Sammlerfreak.ch) war plötzlich Schluss. Sozusagen, von einem Tag auf den andern. Ich schaffte es
einfach nicht mehr, täglich stundenweise am Pult zu sitzen, Themen aufzugreifen, Bilder zu bearbeiten, Neuigkeiten zu melden, Sammlungen vorzustellen, Briefe zu beantworten...
Mit einem einfachen Satz: Ich bin müde geworden. In einem Wort: altersmüde!
So richtig vermisst hat man die Website wohl kaum. Die «Follower» habe ich nie gezählt – es waren sicher nicht Hunderte, nicht Tausende, nicht Millionen … und ich bin (und war) nie ein Influencer.
Die Freude am "Bild" demonstrierte ich am "Bild des Tages", 5'000 sind es geworden. Die Sorgen des Alltags fanden einen Platz in der Rubrik "In eigener Sache". Die Neuigkeiten beschränken sich weitgehend auf Sammlungen: Karl May, Kleinkrippen, Zeitdokumente...
Doch, alles ist mit den Jahren kleiner geworden. Vor allem der Radius meines Da- oder Hierseins. Die Füsse wollen nicht mehr weit tragen, das Reisen immer beschwerlich und die Zeit immer wird immer kürzer... Sie tickt, wie die geerbte Uhr meiner Grosseltern... Nein, ein Klagelied ist das nicht. Nur das Eingeständnis, dass
es nicht so selbstverständlich immer weitergeht. Weiter im gleichen Rhythmus, weiter mit der gleichen Wendigkeit, weiter mit den gleichen Möglichkeiten … Mit mir verändert sich auch mein Tun
und Lassen, nicht meine Ansprüche, vielmehr meine Grenzen und mein Bedürfnis, leiser zu treten. Ich erlaube mir Arztbesuche, Ruhezeiten, langsamer zu werden, Schmerzen zu haben, nichts zu tun,
das «Bild des Tages» zu verpassen, zu schweigen, mich zu wiederholen … Ich rufe nicht täglich die Mails ab, leere nicht jeden Tag den Briefkasten und sitze deutlich öfter vor der
Flimmerkiste. Lese weniger Zeitungen, dafür mehr Bücher, interessiere mich nicht nur für das Heute, auch für das Morgen und – oh, diese Alten! – für das Gestern. Dies alles hat seine
Folgen. Auch für meine Website. Sie wird wohl anders. Gemächlicher, vielleicht. Nicht mehr so bunt, hoffentlich. Auch nicht ältlich, eher «getragen» (um einen Begriff der Musiktheorie zu
verwenden).
Peter Züllig, noch immer ein «Sammlerfreak»
"Bilder des Tages"
Aus Anlass von 5'000 "Bilder des Tages" (erreicht von
06. Januar 2026) stelle ich hier jede Woche die "Bilder des Tages" von zwei Monaten der letzten beiden Jahre (2024 und 2025) als Bildfolgen vor. Alle bisherigen Bildstrecken könnden
hier abgerufen werden.
"Bilder des Tages" vom Juni 2024
"Bilder des Tages" vom 2024
10. April 2026
Viel geliebt, viel gehasst...
Mario Adorf ist tot
Karl-May-Begeisterte kennen ihn als den Schurken Santer im legendären Film "Winnetou I" (1963), der die schöne, liebenswerte, Nscho-tschi (Schwester von Winnetou) erschossen hat. Noch heute - 63 Jahre später - erinnert sich eine ältere Generation an den "Schrecklichen Moment am "Nugget-tsil".
Vor einem Jahr (2015) wurde auf Facebook (Tod von Nscho-tschi) an die "schreckliche Tat" erinnert. In den Kommentaren erregen sich die Gemüter noch immer. Hier eine Auswahl: "Seit dem hat der Adorf bei mir verschissen..." - "In dieser Zeit wollten viele aufrechte Menschen Mario Adorf ans Leder. Dem Regisseur übrigens auch." - "Spätestens aber bei/ nach seinem Film "Bomber und Paganini" hab ich Mario verziehen." - "Wenn wir den mal allein erwischen..." - "Und Klekih-petra hat er 30 Minuten vorher erschossen..." - Er muss leiden!" - "Das ist nur ein Film".Dies betrifft nur eine Episode in
einem Film nach Karl May mit Mario Adorf. Adorf hat aber in weit über 130 Filmen gespielt.
Wikipedia listet 133 Filme auf (eine Auswahl, ohne Fernsehprouktionen). Der Schauspieler Heiner Heiner Lauterbach würdigte Mario Adorf Social-Media-Kanälen:
"Du hast in diesen Filmen meist die Bösewichte gespielt. In Wirklichkeit warst du ein herzensguter Mensch, ein großer Kollege und wahrer Freund"
An Stelle eines eigenen Nachrufs übernehme ich hier Schlagzeillen zu seinem Tod
am 8. April 2026 in Paris.
Weiterlesen hier
2025, Verlag C.H.Beck, München
233 Seiten, ISBN 978-3-406-83698-5
Man kann es ihr nicht vorwerfen, dass sie eine «Theaterfrau» ist. So wird sie meist angekündigt, im schweizerischen Literaturbetrieb. Das heisst: Martina Clavadetscher schreibt Theaterstücke, auch Theaterstücke. Zum Beispiel: «Vor aller aller Augen» (2023) oder «Schein, du crazy Diamant!» (2025). Sie schreibt aber auch Romane und erhielt 2021 den Schweizer Buchpreis für den Roman «Die Erfindung des Ungehorsams». Zu Recht, wie ich damals hier auf meiner Website schrieb. Gespannt wartete ich deshalb auf ihr neustes Werk, «Die Schrecken der anderen» und wurde enttäuscht. Nicht vom Inhalt, den Ideen, der Sprache. Ich finde, das Buch leidet an seiner Inszenierung. Es fliesst nicht, es hüpft und strangelt von einer Wort- und Sprachidee zur nächsten. Gekonnt, verblüffend, auch sehr bildlich gedacht, aber mit zu vielen Strängen, die oft in der Überraschung stecken bleiben. Weiterlesen hier
Houston Stuart Chamberlain (1855-1927). Hartmut Wörner. Hat sich mehrfach mit der Rezeption von Chamberlains Werk durch Karl May beschäftigt, So auch in seinem Aufsatz im vorliegenden Heft.
Inhalt: Eine Schaufensterausstellung in Koblenz. Ein überraschender (zu) später Fund ergänzt GW 97 von Hans-Dieter Steinmetz.
Das Gedicht. Die Zweite Welt oder: Gedanken zu einem nicht geschriebenen Buch von Rene Griessbach.
Die Liebe des Ulanen in der "New Yorker Staats-Zeitung". Ein mehrfacher Hin in mehrfacher Hinsicht besonderer Karl May Ausdruck während des Ersten Weltkriegs, Teil 2 von Stefan Schmatz.
Anette Pieper: Wieder gelesen: Der Ölprinz.
Professor Konrad Guenther. Ein besonderer Karl May Fan mit Schattenseiten von Malte Ristau.Marie Jahoda und Karl May von Thilo Scholle.
Hier geht es zu den beiden Heften Mitteilungen und Nachrichtn Nr. 227.
27. März 2026
Neueingang Karl-May-Sammlung:
Abteilung: "Öffentliches Gedächtnis"
Philip Kerr
"Metropolis"
Historischer Kriminalroman, Band 144
Neueingang in der Abteilung "Öffentliches Gedächtnis" der Karl-May-Sammlung. Dieser Sammelbereich umfasst Bücher, Artikel, Zitate, wo
Meine Sammlung zum Karl-May-Thema «Öffentliches Gedächtnis» umfasst etwas mehr als 30 Beispiele (und wird dauernd ergänzt). Eine Liste von aktuellen «Fundstücken» findet sich auch in jeder Ausgabe von «May-nungen» (Vereins-publikation Karl May Club, Österreich), Rubrik «Karl May entkommt man nicht» (mit präziser Angabe der «Fundorte» und Angaben zum Zusammenhang der Zitate).
Vor Jahren habe ich ein Referat zum spannenden Thema «Öffentliches Gedächtnis» gehalten. Auszugsweise werde ich das Manuskript gelegentlich hier auf meiner Website «Sammlerfreak.ch» publizieren.
Ich bin auch dankbar für alle Hinweise, denn das Thema wurde bis jetzt in Zusammenhang mit Karl May kaum aufgegriffen. Dabei zeigen die vielen Beispiele und die damit verbundenen Kommentare recht gut, wie Karl May und seine «Schöpfungen» weiterleben und sich auch gewandelt haben.
Kommentar im Internet_ "Nett geschrieben, aber mich stört ganz massiv die Bezeichnung "Winnetou" für den Mörder, der seine weiblichen Opfer skaliert. Niemand, der Karl May wirklich gelesen hat käme auf so eine Idee: Karl May legt grossen Wert darauf, dass der "edle Häuptling der Apachen" es strikt ablehnt, zu skalpieren. Das hinterlässt bzgl. der Qualität der Recherchen einen etwas faden Beigeschmack" (Quelle)
Informationen zu Philip Kerr - Informationen zum Buch "Metropolis"
31. März 2026
Tote leben länger (310)
von Peter Züllig
Zumindest in den sozialen Medien. Zum Beispiel auf "Facebook". Da sterben die "Freunde" einfach so weg. Oder sie beschliessen zu verschwinden. Oder sie wechseln auf eine andere Plattform. Und lassen ihre Wort- und Bildhinterlassenschaft zurück. Unbesehen. Ob veraltet, verändert, vergessen, überholt, bereut... Eigentlich nicht erstaunlich. Was da als "Freunde" deklariert wird, hat mit Freundschaft nicht viel zu tun. Eher mit Aufmerksamkeit, Quoten, mit Renommees (XX-Follower) und Werbung, für Produkte oder Ideen, Meinungen oder Ablehnung. So richtig grotesk, peinlich oder pietätlos wird es, wenn Tote weiterleben, Monate, ja Jahre. Da ist ein Bekannter von mir, ein eifriger Nutzer von SoCal Media - in diesem Fall auch Facebook - still und leise abgetreten, gestorben... Und kaum jemand von seinen vielen "Freunden" auf Facebook hat es bemerkt. Nach Monaten, fast einem Jahr, hätte er seinen nächsten Geburtstag gefeiert. Es trafen Glückwünsche ein, zuhauf: "Alles Gute...Genisse den Tag...Trink einen guten Schluck..." Bis sich dann eine "echte" Freundin erbarmte und all die virtuellen Freunde und Freundinnen aufklärte: "Oh jeh, vor sieben Monaten gestorben!" Tote leben halt doch länge
11. Juni 2024
Verkehrskreisel
Rund hundert Verkehrskreisel habe ich bisher unter diesem Signet hier vorgestellt. Anfänglich nur mit einem Bild und kurzen Angaben, wo der Kreisel zu finden ist. Da ich viel unterwegs war, habe ich die meisten Bilder selbst gemacht. Wo immer ich auf öffentlichem Grund einen Kreisel fand, zückte ich die Kamera, um die Gestaltung, die aufgestellten Kreationen und Kunstwerke zu dokumentieren. Angeregt wurde ich damals von meinem Sammler-Freund Hans Weiss, der eine ganze Reihe von Bildern zu dieser Serie beigetragen hat. Leider ist Hans Weiss gestorben. Ich selbst bin inzwischen - altershalber - nicht mehr so oft unterwegs. Also ist diese Rubrik allmählich "eingeschlafen". Zudem wurde die rechtliche Situation zur Verwendung von Fremdbildern immer komplizierter und die Gemeinden (zuständig für die Verkehrskreisel in der Schweiz) eher zurückhaltend mit ihren Angaben. Trotzdem führe ich die Rubrik - auch im Gedenken an Hans Weiss - weiter. In nächster Zeit mit auffälligen Geschichten rund um Strassenkreisel.
16. November 2024
Kreiselkunst:
"Der «hässlichste Kreisel der Region» ist
neu geschmückt: Er trägt jetzt einen Vogelschwarm"
(Schlagzeile in der "Solothurner Zeitung"
vom 14. November 2024)
Kreisel beim McDonalds in Zuchwil
(Luzernstrasse)
Um die Verkehrskreisel ist es (ausser dem Strassenlärm) recht ruhig geworden. Es entstehen zwar weiterhin immer wieder neue Kreisel, doch sie haben eher lokale und regionale Bedeutung. Man fürchtet die oft hitzige Diskussion (Ablehnung-Akzeptanz-Begeisterung) und nicht zuletzt auch die Kostenwahrheit, welche allzu oft erschreckt. "Kreiselgeschichten" muss man in den vergangenen Jahren geradezu suchen. Aufgeschnappt in der Solothurner Zeitung:
"In der Nacht, zwischen ein und drei Uhr in der Früh, wurde der neue Kreiselschmuck mithilfe eines Krans montiert. Er besteht aus drei identischen Stahlobjekten und stammt vom Künstler Josef Schacher, besser bekannt als «Joschi»".
Joschi, Josef Schacher, Eisenplastiker
"Der gibt dem Alteisen ein neues Leben. Er lässt das harte Material schmelzen und bringt den Betrachter der neu geborenen Skulpturen zum Staunen und Schmunzeln. Mit Geschick
und Freude am Experimentieren entwickelte er während seinem bald vierzigjährigen Schaffen seine Technik stets weiter und versteht es heute meisterhaft, aus Schredder-Schrott immer wieder neue
tierische und menschliche Figuren, Bilder und Möbel zu kreieren.
Joschi ist nicht nur ein Künstler, der aus gebrauchten, vergessenen und weggeworfenen Gegenständen mit viel Liebe zum Detail in neuer Zusammensetzung Kunst herstellt. Dass sich das
künstlerische Schaffen von Joschi nicht nur auf kleinere oder kleinste Werke beschränkt, zeigen einige grosse, in der Öffentlichkeit bestens bekannte Projekte.So präsentiert sich -
zum Beispiel - im Kreisel am Güggelstutz in Solothurn ein riesiger Güggel, der an den vor langer Zeit an dieser Stelle gestandenen Güggelhof erinnert." (Quelle:
website von Josef Schacher) Hier Bilder von der Montage des Kreisels in Zuchwil (SO) (auf Facebook)
02. Februar 2016
"Schluchti" ist gegangen, für immer. Er war in den frühen Fernsehzeiten Beleuchter und Tönler. Ein eigenwilliger, aber engagierter Kollege auf Reportage. Auch ein Freund vieler "älterer" Fernsehmitarbeiter. Der emsige TV-Chronist Marco Lucchi ( SRF/SRG Pensionäre und Ehemalige) hat auf Facebook geschrieben:
Nr. 182 - 4/25, ISSN 1434-0356, 98 Seiten
Ausgabe Dezember 2025
Das Titelbild zeigt den populären Elsper Winnetou Jean-Marc-Birkholz, der in diesen Tagen gerade die zweite Hälfte des "Silberlöwen" für den KMV einliest.
Einige interessante Meldungen und Artikel: - "Mitte Oktober melden die Nieder-österreichischen Nachrichten, dass auf der seit Längerem brachliegenden Bühne in Gföhl "Der
schwarze Mustang" gespielt werden soll." - Späte Wüdigung: "Letitia Roman. Zum Tode des weiblichen Stars aus "Old Shatterhand 1. Teil." - "Frau Shatterhand a.D. Der Leidensweg der
Emma Pollmer." - "Der 18. Karl-May-Film. Anlässlich des Todes von Claudia Cardinale. Was haben wir Karl-May-Fans mit dem Kultfilm «Spiel mir das Lied vom Tod» zu tun? - Die Spur
führt nach Rostock. Kongress der KMG vom 2. bis 5. Oktober."
Das ganze Inhaltsverzeichnis hier
11. Januar 2026
Aufgeschnappt in der "Süddeutschen Zeitung"
vom 01./02. Januar 2026 von Joachim Käppner
und Johanna Pfund
"Wir sind alle verwandt"
Der Filmemacher und Autor Claus Biegert engagiert sich seit Jahrzehnten für indigene Völker Nordamerikas. Ein Gespräch über das "I-Wort" und Ökosysteme als Rechtspersonen.
06. Januar 2026
Das heutige Bild des Tage markiert
ein Jubiläum:
Es ist das 5'000ste "Bild des Tages". Brigitte Bardot starb sm 28. Dezember - alao vor 9 Tagen im Alter von 91 Jahre. Das Jubiläumsbild sei ihr - "«einer Legende des
Jahrhunderts»" (Emmanuel Macron) gwidmet. Wir haben unter dem "Sernenhimmel" in einem Lokal in Genf auf BB
angestossen. Prost!
Hier geht es direkt zum Jubiläumsbild
Grösse: 19x8x11 cm, Holz ungebeizt
"Schon im 17. Jh. begannen Grödner Bergbauern in langen Wintermonaten mit dem Schnitzen, ihre Kunst wurde weltbekannt. Vorfahren der Hersteller der hier vorgestellten zweiteiligen Krippe wurden bedeutende Bildhauer ihrer Zeit. Aus der Hand der Nachfahren stammt diese Miniatur der Heiligen Familie aus italienischem Bergahorn. Die gefrästen und handbearbeiteten Figuren von Maria und dem Jesuskind sind miteinander fixiert, Josef steht lose schützend dahinter."
Es ist die grösse Version der drei ineinander geschachtelten Figuren. In den Weihnachtsdörfern St.Ulrich, St. Chrisina und Wolkenstein werden sie - vor allem im Kleinformat (Höhe 7 oder 9 cm) - als beliebte, typische Grödener-Weihnachts-souvenir angeboten.
2025 zweite, verbesserte Auflage
557 Seiten, ISBN 978-3-7802-2055-4
Jedes Jahr werden ein oder zwei Bände der HKA-Ausgabe aufgelegt. Inzwischen sind viele erweiterte Zweiauflagen erschienen. Für die wissenschaftliche Erfassung des Gesamtwerks von Karl May mag dies sinnvoll und wertvoll sein. Doch die «durchschnittlichen» Karl-May-LeserInnen – auch die SammlerInnen - werden dadurch erheblich belastet: sowohl finanziell, als auch durch den Platz, welchen die Bücher einnehmen. Jeder Band ist bald einmal doppelt vorhanden (zweite und dritte Auflage), während in einigen Abteilungen, wenig oder noch nichts historisch-kritisches veröffentlicht wurde. Es wäre viel sinnvoller, einmal (so rasch wie möglich) das ganze Werk zu bearbeiten, zu publizieren und erst dann – für die Spezialisten – Überarbeitungen und Ergänzungen in Angriff zu nehmen. Der editorische Bericht der Zweitausgabe von «Durch das Land der Skipetaren» umfasst 59 Seiten, ist äusserst sorgfältig und aufwendig erarbeitet. Doch der einzelne Band kostet immerhin inzwischen etwa 46 € (im Abonnement), in der Schweiz etwa 58 Franken. Der Editionsplan sieht im Augenblick etwa 100 Bände vor. Dies ergibt den Kaufpreis von gut fünftausend Franken (ohne Dubletten).
Neueingang Krippensammlung:
Ansichtskarten
Die eigentliche «Krippensammlung» besteht aus etwa 600 Kleinkrippen: registriert, geordnet, inhaltlich und formal (zum überwiegenden Teil) definiert, kurzum, wie es für eine «Sammlung» üblich (und auch notwendig) ist. Auch die Einschränkung auf «Kleinkrippen» gilt nach wie vor.
interessanten Querschnitt von der Gestaltung (und den Stil) von thematischen Ansichtskarten vermitteln. Die Arbeiten entstehen zu Verkaufs- und Werbezwecken und werden im grossen Stil «für einen guten Zweck» vermarktet. Die Emotionalität, bis zum Kitsch, ist hier deutlich erkennbar.
Das Wort zum neuen Jahr von unserem Philosophen
Seit Jahren publiziere ich hier immer wieder die Gedanken unseres "Philosophen", meist in mehreren Fortsetzungen, (denn knappzeilig ist das Denken nicht, wenn es Substanz haben will.)
Nach einer längeren Pause möchte ich diese Rubrik fortsetzen, denn «unser Denker» ist angesicht der Misere in unserer Welt sehr aktiv geworden. Unter anderem mit einer Broschüre «Perspektive für eine gerechtere Welt». (Ich werde seine Gedanken während des kommenden Jahres hier als Fortsetzung einstellen). Heute traditionell seine Neujahrsgedanken:
Gedanken zum Jahreswechsel 2025/2026
von Peter Flubacher
2025, ein Jahr zum Vergessen. Welche Überraschungen wird uns wohl das Jahr 2026 bringen? Nach der Entwicklung in den USA, können wir wohl keine positiven Nachrichten erwarten. Stellen wir uns darauf ein und machen das Beste daraus. In diesem Sinne ist der folgende Text gemeint.
Mit den besten Wünschen für die persönliche Gesundheit im neuen Jahr. Diese wird wohl kaum davon beeinflusst.
Hier die Beiträge, die deutlich älter
sind als vier Wochen
Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden.
Die Zensur hat bis in die 80er Jahre vieles verhindert und nur ganz Weniges «zugelassen». Erst im Zuge auch der allgemeinen politischen Aufweichungs-tendenzen wurde Anfang der Achtzigerjahre der Abdruck von Karl-May-Werken gestattet. Besonders die Ausgabe des Verlags «Neues Leben» (die fast vollständig in meiner Sammlung ist). Rar sind auch Berichte in Zeitschriften und Publikationen zum Thema Karl May aus dieser Zeit. Zwei gute Beispiele sind jetzt in meiner Sammlung. Kleine Essays (je zwei Seiten) aus Jugendzeitschriften der DDR. Ein drittes Beispiel, siehe rechts, eine Comic-Reihe sollte erst 1994 (nach der Wende) erscheinen, ist aber nie erschienen. Es blieb bei dieser ersten Nummer – aus dem «Verlag Neues Leben» –, die erst viel später in Händler-kreisen (wohl aus Druck-Restbeständen) auftauchte. (Quelle: Spiegel 2009) erschienen in der DDR.
17. November 2025
Baufortschritt beim
Empfangsgebäude des Karl-May-Museums in Radebeul
Es tut sich etwas in Radebeul. Was lange währt, wird hoffentlich gut. Nach all den Enttäuschungen und Querelen wird nun gebaut. Impressionen.
Hier der Link zur Website des Museums mit Bilder zum Baufortschritt
Museumdirektor Robin Leipold ist der einzige wissenschaftliche Mitarbeiter des Karl-May-Museums. (Bild:Anne Saile)
Um den ganzen Beitrag zu sehen, auf das Bild rechts klicken.
Die akuelle Wechsel-Ausstellung im Karl-May-Museum "ist eine Art Ritt durch die Klischees des Wilden Westens".
19. Oktober 2025
Neuerscheinung:
Karl May&Co.
Nr. 181 - September 2025
98 Seiten, ISSN 1434-0356
Die dritte Ausgabe des Magazins (vier Ausgaben pro Jahr) beschäftigt sich - traditionsgemäss - mit den Freilichtaufführungen von Karl-May-Stücken im Sommer. Ferner wird die Serie zum Thema Traumwelten im Comic fortgesetzt mit Walter Neugebauer (zweiter Teil). Damit wird die Lücke bei den Comics mit Karl-May Adaptionen allmählich geschlossen. Die ersten Beurteilungen des Films *Das Kanu des Manitus" (Bully Herbig) lassen wieder einen Erfolg erahnen. Von besonderem Interesse ist der Bild-Bericht einer Sonderausstellung im Karl-May-Museum in Radebeul: "Dem Witz auf der Spur - 150 Jahre Winnetou". "Sie hatten Pferde, aber es gab keine Reiter" würdigt die Arbeit des Kaskadeurs Emil Mikuljan, der im Alter von 82 Jahren in seiner Wahlheimat der Schweiz, in Aarau, gestorben ist. Weiterlesen hier
Mittendrin auch die „Helden“ von Karl May. Es waren anfänglich die grossen, jährlichen Festspiele in Bad Segeberg und in Elspe, die ins Visier der institutiona-lisierten und weitgehend staatlich bezahlten Intelligenz gerieten. Frau Professor Mita Banerjee (Amerikanistik, Mainz) und Frau Anne Slenczka (Amerika-Referentin, Museum Köln) waren so etwas wie „Winkelriede“ in der verfälschten Welt der falschen Indianer (inmitten von Europa). Bald ging es nicht mehr nur um Festspiele, um Bücher, Bilder, Worte... und Träume.
Inzwischen sind Begriffe wie „Indianer“, „Rothäute" nicht nur verpönt, sondern wurden radikal gestrichen: politically inkorrekt. Und mit dieser Verbannung „vertrauter“ Begriffe, denen
Generationen begegnet und mit denen sie aufgewachsen sind, ist auch das Interesse verschwunden. Das Interesse am Fremden, an anderen Kulturen, an der Geschichte anderer Völker, an... Genau dieses
Interesse will und kann ein Museum erfüllen, mit der Präsentation von fremdem Kulturgut, mit der Erklärung anderer Welten, anderer Geschichte. „Winnetou“ und Co. sind nur Theater- oder/und
Romanfiguren und damit Katalysatoren, um sich für das „Fremde“ zu interessieren und es auch besser zu begreifen.
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